Tobi Voss verpasst nach umstrittener Punktrichterwertung WM-Sieg

Oktober 21, 2014

Die Herren Punktrichter hatten ihre Meinung zum WM-Kampf im Thaiboxen zwischen Tobias Voss und Ismail El Brouzini wohl exklusiv. DDH, der vor Ort war, berichtet:

 Sowohl nach meiner eigenen Wahrnehmung (ich saß unmittelbar am Ring, also hatte eine ähnliche Perspektive wie die Punktrichter) als auch bestärkt durch vielfältige Gespräche mit fachkundigen Beobachtern (darunter langjährige aktive Kampfsportler) im Anschluß an die Veranstaltung drängt sich mir der Eindruck auf, daß sowohl beim Kampf von Shkelcim Ademaj gegen Marcel Hesker als auch beim WM-Fight von Ismail el Brouzini gegen Tobias Voss Urteile der Ring- bzw. Punktrichter getroffen worden sind, die jede Menge Fragen und Ungereimtheiten aufwerfen. Daß Marcel Hesker durch den Ringrichter ausgezählt wurde obwohl dieser längst kampfbereit auf beiden Beinen stand, ist eine so eklatante Fehlentscheidung, daß es schon ein gerüttelt Maß an Dreistigkeit bräuchte, diese auch nur im Nachhinein zu rechtfertigen! Ebenfalls einen Hautgout hat die schwerlich nachvollziehbare (und ja keineswegs einstimmige!) Punktrichterentscheidung im Falle Voss, der in vier der fünf Runden erkennbar dominierte, dessen Gegner während des Kampfes mehrfach den Boden aufsuchte und der zudem so lädiert war, daß er nach dem Kampf auch noch ins Krankenhaus gefahren werden mußte. Ein Schlag Brouzinis auf den Hinterkopf von Tobias Voss wurde ebenfalls nicht gerügt (laut Regelwerk wäre hierfür mindestens eine Verwarnung einschlägig). In beiden Kämpfen war das Urteilsvermögen der vorgeblich „Unparteiischen“ gewissen Eintrübungen ausgesetzt, die sich günstigstenfalls auf Überforderung zurückführen lassen.
Brisant oder doch zumindest bemerkenswert an diesen Vorgängen scheint mir zu sein, daß ausgerechnet die beiden fragwürdigsten, vom Publikum nachvollziehbar mit einhelliger Mißbilligung quittierten Jury-Urteile des Abends sich dramatisch zum Nachteil der beiden Zugpferde und Publikumslieblinge von Workers Hall auswirkten. Hier wird man an den Leitspruch des englischen Hosenbandordens – „Honi soit qui mal y pense!“ („Ein Schelm wer Übles dabei denkt!“)  – unweigerlich erinnert. Auch wenn mir für meinen subjektiven Befund keine gerichtsfesten Beweise vorliegen, so läge es nach meinem Dafürhalten doch fernab der Lebenswirklichkeit zu behaupten, an diesem Abend sei bei den letzten beiden Kämpfen alles mit rechten Dingen zugegangen.

Er selbst lässt sich, so wie wir ihn kennen, davon natürlich nicht aus der Bahn werfen. Für seinen nächsten Kampf drücken wir unserm Tobi die Daumen!

4907153_1_48Fightnight_2014

Seine Fans und Freunde lässt er auf Facebook wissen:

Hallo Freunde, ich habe erst Mal Abstand gewinnen wollen um etwas zu dem Kampfabend von Samstag zu schreiben. Zuerst möchte ich mich noch Mal bei Allen bedanken die mich an diesem Abend unterstützt haben. Zum Urteil der Punktrichter wollte ich mich nicht direkt nach dem Kampf äußern, bevor ich mir den Kampf auf Video mit zeitlichem Abstand angesehen habe. Ich denke der Kampf ist sehr sehr knapp ausgegangen, dennoch sah ich mich mit einer Runde vorne. Doch ich sehe das ganze sportlich und werde die von Ismail angebotene Revanche annehmen, da auch er einen eindeutigen Sieger haben will. Meinen vollen Respekt an Islmail und seine sportliche Leistung, sowie an seine höfliche Art. Nach dem Kampf war ich natürlich enttäuscht aber wie ihr seht wurde ich schnell wieder aufgemuntert. Oft sind die „Kleinen“ doch die wahrlich „Großen“ im Leben und ich bin Stolz Menschen wie euch hinter mir zu wissen.

Was steckt hinter dem Hate gegen Cristiano Ronaldo? Neid!

Juni 29, 2014

Absolut treffender Beitrag von Eine neue Freiheit:

 

 

Warum Cristiano Ronaldo Reizfigur ist? Es ist der Neid und nichts als der Neid!

 

Cristiano Ronaldo mit einem jungen Fan. 

Im Kern geht es bei allen derzeit im Netz wieder kursierenden Schmähungen gegen „Heulnaldo“ um Neid. Neid wuchert stets im Verborgenen und es gehört zu seinem Wesen niemals offen eingestanden zu werden. In Zeiten wie diesen, wo auch Männer um „feminine“ Werte mit Frauen konkurrieren müssen, spielt da eben auch sein Aussehen eine große Rolle – und schon spürt man den Nivellierungswunsch der sich leicht benachteiligt fühlenden, der etwa als Neidreiz gegen einen Franck Henry Pierre Ribéry (übrigens ein begnadeter Fußballer) sich nicht einzustellen vermag. Man fühlt sich bei dem Phänomen des Anti-Ronaldismus immer wieder an den Roman „Facial Justice“ von L. P. Hartley (kongenialer Zeitgenosse von George Orwell) erinnert. Cristiano Ronaldo verstößt mit seinem Wohlstand gegen das tyrannische Gebot der zeitgeistigen „sozialen Gerechtigkeit“ aber eben noch viel mehr mit seinem Äußeren gegen das in Deutschland gepflegte (und z.B. sehr gutaussehenden Schauspielern bei der Rollensuche zum Nachteil gereichende) Mittelmaß-Ideal der „Antlitzgerechtigkeit“, welches sich durch den gleichmacherischen „Kult der Häßlichkeit“ der 68er längst zur Staatsraison ausgewuchert und eingegraben hat.

Dandys haben wir selten hervorgebracht (weder im Fußball noch sonstwo) und wo sich Individualität und Extravagenz doch einmal zu zeigen erkühnt wird sie noch im frühesten Stadium niedergeknüppelt. Da verstehen wir Deutschen keinen Spaß. Daß wir uns darauf auch noch etwas einbilden stellt zumindest sicher, daß ein Jahrhundertfußballer vom Format eines CR7, der menschliche Größe und Charakterstärke gerade auch abseits des Rasens beweist, um dieses Land stets einen großen Bogen machen wird. Und die da in den bis aufs Zahnfleisch heruntergesparten Sportredaktionen ihr Gnadenbrot mümmelnden Neidhammel ihn mit ihrem eitrigen Ressentiment auch weiterhin nicht erreichen werden.

Cristiano Ronaldo mit seiner Freundin Irina Shayk und seinem Söhnchen Cristiano junior bei der Verleihung des Weltfußballer-Titels in Zürich am 13. Januar 2014.

Neuer Boxsport-Hoffnungsträger Tobias Voss

März 24, 2014

Charmant, gebildet, einnehmendes Wesen und überaus gutaussehend – der junge Profi-Boxer Tobias Voss steht für einen neuen Typus im Boxsport. Im launigen Gespräch plaudert er über seinen Alltag als Prof-Boxer mit dem Bundesmoderator.

egvgwergw

Das Portrait des bodenständigen Athleten zeigt einen Sportler mit Tiefgang, dem die Herzen nur so zufliegen werden! Freue mich schon darauf, bald mehr von ihm zu hören, zu lesen – und zu posten!

Deutschlands schönster Boxer

Februar 1, 2013

Dominik Britsch steht nach einem eher durchwachsenen Jahr 2012 diesen Samstag vor seinem Comeback. Drückt ihm die Daumen!

Image

Ein Akkordeonspieler, der die Herzen wärmt

Dezember 10, 2012

„Ich hör‘ das Akkordeon und sehe sie
Im Reigen sich wiegen,
Die Röcke, die fliegen
Zum Klang einer altmodischen Melodie.

Und lauter und lauter das Stimmengewirr,
das Lachen, das Singen, das Gläsergeklirr,
schon rußen die Lampen, der Tag eilt davon,
und lauter und wilder das Akkordeon.“

— Aus „Sommer“ (Reinhard Mey)

Manchmal geschieht es eben doch, dass sich ein veritables Talent in eine der berüchtigten Trash-Shows von RTL verirrt und so muss man Nikola Lazic mit seinem grandiosen Akkordeonspiel sehr dankbar sein, für die Momemte, in denen er uns eintauchen liess in eine andere Welt und mit seinem Spiel verzauberte. Ich wünsche mir noch ganz viel von ihm zu hören!

Der Soundblog bringt es unter der ungemein treffenden Headline   „Das wahre Supertalent 2012 heisst Nikola Lazic und ist zu gut für RTL!“  sehr schön auf den Punkt:

„Der sympathische junge Bursche aus Wien hätte durchaus das Potenzial, so etwas wie der “David Garrett des Akkordeons” zu werden. Allerdings wäre er mit seinem Können wohl bei “Stars von morgen”, dem Format von arte mit dem witzigen, geistreichen, temperamentvollen und charmanten Rolando Villazón wohl sehr viel besser aufgehoben als im Unterschichtenfernsehen.

Nikolas Auftritt war jedenfalls das Überzeugendste, was das “Supertalent” in diesem Jahr zu bieten hatte (wenn man mal von dem putzigen Papagei absieht, der mehr Hirn hat als die gesamte Jury).“

Der Teaser auf tube:

Und der unvergesslich schöne Auftritt von Nikola Lazic in voller Länge auf Clipfish.

 

nikola

Die Gebrüder Munoz jetzt im Doppelpack!

Dezember 9, 2012

Image

Daniel Munoz, der grosse Bruder von unserem Ricardo, ist auch ein Frauenschwarm

Wie geil es sich anhört, wenn mein Lieblingssänger Ricardo Munoz gemeinsam mit seinem Bruder Daniel, ebenfalls begnadeter Vollblutmusiker, loslegt, das hört Ihr hier:

 

 

und hier:

 

Cody Longo – der neue Herzensbrecher aus Amerika

September 27, 2012

Mit seinem Videoclip zu „Atmosphere“:

Der American Cutie wurde  geboren am  4. März 1988 in Littleton (Colorado) und ist bei uns noch weitgehend unbekannt. Aber das kann sich ja ändern.

Dominik Britsch auf Platz 3 der Weltrangliste

August 1, 2012

Dominik Britsch ist weiter auf dem Vormarsch. Der deutsche Mittelgewichtler belegt in der aktuellen IBF-Weltrangliste den dritten Platz. Im Vergleich zum Vormonat verbesserte er sich somit um einen Rang. Vor ihm liegen nur noch die beiden Australier Sam Soliman (auf Platz zwei) und Champion Daniel Geale. Der erste Platz der IBF-Rangliste ist zurzeit nicht belegt. Britsch, der es bisher in 27 Profikämpfen auf 26 Siege und ein Unentschieden brachte, hält sich momentan mit seinem Trainer Ulli Wegner und den Teamkameraden Arthur Abraham und Eduard Gutknecht auf der Insel Usedom auf. Dort hält er sich im Trainingslager in Zinnowitz für seinen nächsten Kampf fit. Wenn es nach der Weltranglistenposition geht, könnte es bald wohl schon um einen WM-Titel gehen. Doch erst einmal wird der Schützling von Trainer Ulli Wegner wahrscheinlich zunächst weiter auf europäischer bzw. EU-Ebene auf Titeljagd gehen.

(Quelle: Sauerland Event)

 

 

538313_378264382194848_579846312_n

 

 

Grant Scott Ft. Ricardo Munoz

Juni 11, 2012

Unsagbar schön, dieses Cover von Jason Mraz:

 

„Lex Britsch“ bei Sportforen.de?

Januar 23, 2012

Wer im Box-Forum von Sportforen.de den Fehler macht, sich als Fan des Neckarsulmer IBF-Intercontinental-Champions Dominik Britsch zu outen, wird umgehend und ohne Angabe von Gründen gesperrt. Schon mehrfach mussten User, die ihre Sympathie für Britsch zu erkennen gaben, feststellen, dass dies von den Betreibern von Sportforen.de offenbar nicht erwünscht ist. Ein Opfer der unbegründeten Sperrungsorgien berichtet:

Ich habe mich vor einigen Monaten dort angemeldet und gepostet, dass unter anderem Britsch einer meiner liebsten Boxer ist. 2 Tage später konnte ich mich nicht mehr anmelden, mein Account war gelöscht. Zufall?

Ein anderer berichtet:

Genau das habe ich auch erlebt! Mir drohte man sogar noch, mich im Falle einer Wiederanmeldung bei meinem Provider zu melden! Als ich fragte welche Netiquette ich verstoßen haben soll, kam keine Antwort! Echt der Hammer! Und wenn man auf die Seite von Robert Rolle geht, klickt man dort auf „Mein Blog“ und landet in seinem Benjamin-Simon-Thread im Boxforum von Sportforen!

Und:

Eben das regt mich auf: Ich habe niemanden niedergemacht, noch irgendjemanden „hochgejubelt“. Nur wie der Zufall will sind eine Menge guter und interesssanter Boxer aus dem Sauerland-Team. Und das scheint wohl einigen gar nicht zu schmecken.

Die Meldung ist nach übereinstimmenden Aussagen der Betroffenen immer die gleiche:

„Sie wurden aus folgendem Grund gesperrt: Es wurde keine Begründung angegeben. Ende der Sperre: Nie“

Merkwürdiges Gebaren. Und die Ungereimtheiten nehmen noch zu, wenn man einen Blick auf die Seiten von Robert Rolle – des Managers des Britsch-Herausforderers Benjamin Simon – riskiert. Unter der Rubrik „Blog“ gelangt der geneigte Leser unversehens auf den Benjamin-Simon-Promotion Thread Robert Rolles auf – Ihr ahnt es – Sportforen.de. Ein Schelm, wer Schlechtes dabei denkt.